Einzelne Versorgung
Bei geeigneten Kronen oder Teilrestaurationen kann ein Scan die herkömmliche Abformung ersetzen. Voraussetzung ist unter anderem, dass die entscheidenden Ränder vollständig und zuverlässig erfasst werden.
Für Zahnersatz braucht es eine möglichst genaue Erfassung der Mundsituation. Ein Intraoralscanner kann sichtbare Zahnoberflächen digital aufnehmen und daraus ein dreidimensionales Modell erstellen. Ein klassischer Abdrucklöffel lässt sich dadurch in geeigneten Fällen vermeiden. Ob digital, konventionell oder kombiniert gearbeitet wird, hängt von der geplanten Versorgung und den Bedingungen im Mund ab.
Fragen besprechen ↗Eine Abtastlinie wandert über einen anatomischen Zahnbogen. Ergänzte Oberflächenpunkte erscheinen und verschwinden beim Rücklauf der Ansicht.
Blaue bewegte Linie = Scanbereich · Punkte = erfasste Oberfläche
Die Linie wandert über den Zahnbogen: Hier wird die Oberfläche erfasst. Der Rücklauf setzt nur die Darstellung zurück; er löscht keinen echten Scan.
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Anatomische Zahnformen aus BodyParts3D. Die blauen Punkte wurden aus diesem Mesh abgeleitet; sie sind keine realen Messdaten eines Intraoralscanners. Abtastlinie als Symbol, ohne erfundenes Gerätemodell. Punkte aus einem Anatomiemesh, keine Messdaten eines realen Scanners.
Anatomische Ausgangsformen: BodyParts3D / DBCLS, bearbeitet; CC BY-SA 2.1 Japan.
Fachliche Einordnung ↗Drei räumliche Ansichten mit Beschriftungen. Wählen Sie einen Schritt aus oder vergrößern Sie die Darstellung.



Anatomische Ausgangsformen: BodyParts3D / DBCLS · CC BY-SA 2.1 Japan · Perspektiven, Materialien und Beschriftungen bearbeitet.
Die stark vergrößerte Einzelzahnform besteht zunächst aus Punkten.
Eine Teilfläche macht den Übergang von einzelnen Punkten zu einer zusammenhängenden Form sichtbar.
Die Punkte stammen aus einem Anatomiemodell und sind keine Messdaten eines Scanners.
Wählen Sie eine Ansicht aus, um sie in Ruhe zu betrachten.
Ein optisches Handstück erfasst die sichtbaren Flächen im Mund. Das Gerät ist hier nur als Funktionssymbol gezeichnet.
Aus den Aufnahmen wird ein dreidimensionales Oberflächenmodell berechnet.
Das Modell dient der Planung und Fertigung. Ein Intraoralscan ersetzt keine notwendige Röntgendiagnostik.
Beim Intraoralscan wird eine kleine Kamera entlang der Zähne geführt. Die aufgenommenen Oberflächen werden zu einem Modell zusammengesetzt. Dieses dient als Grundlage für die Planung und Herstellung einer Versorgung. Auch Gegenkiefer und Biss können für die Arbeit relevant sein. Der Scanner sieht jedoch nur ausreichend zugängliche Oberflächen. Er ersetzt deshalb weder Röntgenaufnahmen bei entsprechender Indikation noch die Untersuchung von Zahn und Zahnfleisch.
Die konkrete Planung richtet sich nach Befund und Behandlungsziel.
Blut, Speichel, eingeschränkte Sicht oder tief unter dem Zahnfleisch liegende Ränder können die Aufnahme erschweren. Auch Umfang und Art der Versorgung beeinflussen die Eignung. Ein Scan ist deshalb nicht automatisch für jede Aufgabe überlegen. Besprechen Sie, welches Verfahren für Ihren Befund die benötigten Informationen liefert. Auch mit kleiner Kamera kann das Offenhalten des Mundes anstrengend sein; Pausen lassen sich im Behandlungsablauf berücksichtigen.
Nein. Er erfasst optisch sichtbare Oberflächen. Informationen über Wurzeln oder Knochen liefert er nicht in gleicher Weise wie entsprechend begründete Röntgenaufnahmen.
Die Kamera erfasst Oberflächen optisch. Dennoch wird ein Scannerkopf im Mund geführt, und ergänzende Maßnahmen können notwendig sein. Komfort wird individuell unterschiedlich erlebt.
Nein. Für manche Befunde oder Versorgungen kann eine herkömmliche Abformung weiterhin sinnvoll oder ergänzend notwendig sein. Das passende Verfahren wird individuell ausgewählt.
Nicht automatisch. Der Scan ist nur ein Arbeitsschritt. Herstellung, Material, Umfang und eventuelle Laborarbeit bestimmen den weiteren zeitlichen Ablauf.
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Eigenständig formulierter Themenentwurf vom 16.10.2026. Grafiken sind vereinfachte Erklärungen; sie zeigen keine Behandlungsergebnisse. Die fachliche Prüfung und die Bestätigung des tatsächlichen Praxisangebots stehen aus. Allgemeine Informationen ersetzen keine persönliche Untersuchung.