Daten erfassen
Ein digitales Modell beschreibt Zahnflächen und ihre Lage. Auch Nachbarzähne und Gegenkiefer können für die Gestaltung erforderlich sein. Die Vollständigkeit und Qualität der Daten müssen fachlich kontrolliert werden.
Wie wird aus einer digitalen Aufnahme ein passender Zahnersatz? CAD/CAM verbindet die Gestaltung am Computer mit einer computergestützten Herstellung. Das Verfahren kann unterschiedliche Arbeitsschritte unterstützen, ersetzt aber weder die Untersuchung noch die fachliche Kontrolle. Diese Seite zeigt den Weg vom erfassten Zahn zum fertigen Werkstück und erklärt, warum Material, Befund und sorgfältige Anpassung auch bei digitaler Technik entscheidend bleiben.
Fragen besprechen ↗Drei Zahnformen liegen mit Haltestegen in einem Rohling. Ein rotierendes Werkzeug fährt einen beispielhaften Umlauf um eine Kontur.
Runde Scheibe = Rohling · dünne Stege = Halter · bewegte Spitze = Fräser
Das Werkzeug bewegt sich entlang einer Kontur. Es ist eine Prinzipdarstellung, kein ausführbares Fräsprogramm.
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Drei verschiedene BodyParts3D-Zahnformen als Kronenkontur, ergänzter Rohling, Haltestege und Werkzeug. Keine bestimmte Maschine. Modelliertes Fertigungsdetail ohne Herstellergerät; keine materialabtragende Simulation oder ausführbare Werkzeugbahn.
Anatomische Ausgangsformen: BodyParts3D / DBCLS, bearbeitet; CC BY-SA 2.1 Japan.
Fachliche Einordnung ↗Drei räumliche Ansichten mit Beschriftungen. Wählen Sie einen Schritt aus oder vergrößern Sie die Darstellung.



Anatomische Ausgangsformen: BodyParts3D / DBCLS · CC BY-SA 2.1 Japan · Perspektiven, Materialien und Beschriftungen bearbeitet.
Eine einzelne Restauration wird als räumliche Form gezeigt.
Das blaue Netz zerlegt die Oberfläche in kleine Dreiecke. Die Linien sind keine Risse.
Die Darstellung erklärt die digitale Formbeschreibung, ohne ein konkretes Fertigungsprogramm abzubilden.
Wählen Sie eine Ansicht aus, um sie in Ruhe zu betrachten.
Ein digitales Modell bildet Zahnform und vorhandenen Platz ab.
Die Versorgung wird am Computer konstruiert und auf ihre Form geprüft.
Die Konstruktion steuert die Herstellung, beispielsweise durch Fräsen. Danach folgen die notwendigen Nacharbeiten und Prüfungen.
CAD steht für die Gestaltung mit Computerunterstützung, CAM für die computergestützte Fertigung. Ausgangspunkt ist ein digitales Modell, das beispielsweise aus einem Scan oder einer digitalisierten Abformung entstehen kann. Auf dieser Grundlage wird eine Versorgung entworfen und anschließend gefertigt. Je nach Material und Verfahren folgen weitere Bearbeitungsschritte. Die Technik hilft, Formen und Kontakte zu planen. Ob das Ergebnis im Mund passt, wird trotzdem klinisch geprüft. Digital bedeutet deshalb nicht automatisch sofort fertig, ohne Nacharbeit oder für jede Versorgung gleichermaßen geeignet.
Die konkrete Planung richtet sich nach Befund und Behandlungsziel.
Ein digitaler Herstellungsweg garantiert weder eine bestimmte Haltbarkeit noch einen Abschluss an einem einzigen Tag. Manche Situationen lassen sich konventionell besser oder mit ergänzenden Schritten erfassen. Materialauswahl, Vorbereitung des Zahns und Befestigung bleiben wichtig. Auch digital hergestellter Zahnersatz kann beschädigt werden oder erneute Karies am natürlichen Zahn nicht verhindern. Welche Technik vor Ort eingesetzt wird und wie viele Termine nötig sind, muss für Ihre konkrete Versorgung geklärt werden.
Nein. Es beschreibt einen Planungs- und Herstellungsweg. Welche Materialien verwendet werden können, hängt vom System, der geplanten Versorgung und den Anforderungen ab.
Nicht zwingend. Digitale Daten können auch aus gescannten Modellen entstehen. Der geeignete Erfassungsweg richtet sich nach Befund und Arbeitsablauf.
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Umfang, Material, notwendige Bearbeitung und Organisation bestimmen den Ablauf. CAD/CAM allein bedeutet keine Versorgung am selben Tag.
Entscheidend sind Material, Versorgungsart und Ihre Mundsituation. Sorgfältige Reinigung und Kontrollen bleiben erforderlich, unabhängig davon, wie der Zahnersatz hergestellt wurde.
Hier ist Platz für drei ergänzende Videos zum Thema.
YouTube-Link oder eigenes Video
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Eigenständig formulierter Themenentwurf vom 16.10.2026. Grafiken sind vereinfachte Erklärungen; sie zeigen keine Behandlungsergebnisse. Die fachliche Prüfung und die Bestätigung des tatsächlichen Praxisangebots stehen aus. Allgemeine Informationen ersetzen keine persönliche Untersuchung.